An der Stadtmauer 14 - 94469 Deggendorf


JÜRGEN FERDINAND SCHLAMP

»BEGRIFF UND BEDEUTUNG«
ERÖFFNUNG FREITAG 17. MAI 2019 UM 19 UHR
ES SPRICHT HUBERT EICHHEIM
AUSSTELLUNGSDAUER BIS 29. JUNI 2019
ÖFFNUNGSZEITEN DO UND FR 15-18 UHR SA 10 - 13 UHR

Jürgen Ferdinand Schlamp bietet in Form von ausgewählten Zitaten die Möglichkeit an, einen für den Betrachter maßgeschneiderten Titel zu seinen Werken auszuwählen. 
Dadurch wird die eigene Interpretation unterstützt und nicht wie sonst durch Bildtitel eingeschränkt.

Jürgen Ferdinand Schlamps Hauptthema bezieht sich auf den ständigen Wechsel verschiedener Systeme, die wir zu unserer Orientierung in der Welt anwenden.
Grundsätzliche Gegensätze: Bedeutung und Begriff
Vermutung und Wissen
Erste-Person-Perspektive und Dritte-Person-Perspektive
Diskrepanzen zwischen Gefühl und Verstand, Augenblick und Wandel, Werden und Vergehen

Jürgen Ferdinand Schlamp ordnet in seinen Bildern nur auf den ersten Blick leicht erfassbare, quadratähnliche Formen so an, dass die Eindrücke von den Positiv-Flächen, den übrig bleibenden Negativ-Flächen und ihren Beziehungen zueinander sich ständig zu verändern scheinen. Während die Quadrat-Flächen eher statisch wirken, bleiben die Flächen mit elliptischen Konturen eher unentschieden, während die kräftigen, bunten Farbflächen eine klare und präzise Wirkung vermitteln, bleiben die sehr hellfarbigen und grauen Flächen eher im Bereich von Ahnung und Vermutung.

2018.6./103 var.II 2018.3./64 2018.6./169

 

2019.181
/258.OZ.30
2019.181
/192 var.II.OZ.30
2019.179
/239.OZ.30

 

1971.Nr.29

 

2019.71.9.
Pl.186x8.F31
2017.71.7.
Pl.186x8.F14
2017.71.7.
Pl.186x8.F9

 

2019.150
/138a.OZ.30
2019.175
/251.OZ.30
2019.180
/23.OZ.30
2019.175
/152var.IV.OZ.30
2019.156
/16.OZ.30

 

Jürgen Ferdinand Schlamp zu seiner Zeichnung mit dem Titel »2019.156/16.OZ.30«:
Hier gibt es Elemente, die an Objekte erinnern können, die dreidimensionalen Charakter haben, aber dann doch nicht so eindeutig sind wie in der Fotografie. Andererseits die rein durch eine Linie entwickelten Elemente, die möglicherweise im abstrakten Bereich etwas wiederholen, das vorher dreidimensional illusionistisch entwickelt war, als Linie dann reduziert auf die einzelne Spur. Obwohl es ja eigentlich egal ist was der, der das gezeichnet hat sich dabei gedacht und empfunden hat. Es geht ja um den Wahrnehmenden und seine eigenen Assoziationen. Man kann für sich selbst bestimmte Wege in so einer Zeichnung gehen, die möglicherweise zu unterschiedlichen Empfindungen führen die dann zu neuen Begriffen führen, über die Brücke der Bedeutung, die man entwickelt hat, also über eine Empfindung ausgelöst zu einer Begrifflichkeit führen, um dann teilweise die Stelle wieder zu verlassen. Wenn man sich beispielsweise konzentriert hat auf den ockerfarbenen Topf da in der Mitte, der oben diese ellypsoide Öffnung zu haben scheint und dann unten eine weitere. Man möchte ihn gerne benennen als Teilstück eines runden Stabes, aber man weiss dann eben, dass die Schattierungen dem widersprechen. Man kommt hier nicht zur Lösung des Problems - es bleibt offen. Und das ist schon mal - finde ich - ganz gut in einem Bild, das Auskunft geben will über unsere Art, Wirklichkeit zu konstruieren, dass man hier Dinge zeigt, die nicht den gleichen Weg gegangen sind, den wir ja häufig gehen, dass wir sehr schnell zufrieden sind mit einer Angelegenheit, der wir begegnen oder die wir sehen. Mit einem Begriff könnten wir die dann beenden und in die berühmte Schublade stecken. Diese Geschichte bleibt hier offen.

 

2019.178
/256.OZ.30
2019.174
/249.OZ.30
2019.178
/253.OZ.30
2019.173
/244.OZ.30
2019.137
/243.OZ.30

 

2019.150
/15.OZ.30
2019.175
/17var.OZ.30
2019.175
/240var.OZ.30
2019.173
/243.OZ.30
2019.150
/17.OZ.30

 

2019.174
/214var.OZ.30
2019.142
/22.OZ.30
2019.150
/26.OZ.30

 

2019.176
/148var.OZ.30
2019.175
/15var.OZ.30
2019.176
/152var.II. OZ.30

 

2018.2.
/121.L.Z.21
2018.6.
/76.L.Z.21
2018.3.
/64.L.Z.21

Text der Laudatio von Hubert Eichheim als PDF-File
Jürgen Ferdinand Schlamp: Notizen zur Ausstellung

»BEDEUTUNG UND BEGRIFF« ist der Titel der Ausstellung von Jürgen Ferdinand Schlamp.
Begreifen kann man hier seine Arbeitsweise im wahrsten Sinn des Wortes.
Besucher haben die Gelegenheit selbst Hand anzulegen und ein kleines Kunstwerk á la Schlamp herzustellen.
Als Inspiration dient der Schlampsche Zitatenschatz. Hier kann man sich einen Bild-Titel auswählen. Dann erfolgt das Stechen des Rasters für die Anordnung der Quadrate. Mit einer weiteren Schablone können dann Halbellypsen oder Strecken zwischen den Punkten entstehen.
Mit den bereitgestellten Farbstiften wird die Fläche dazwischen zum Raumbild geformt.
So wird die Ausstellung zum interaktiven Ereignis.

Wir bedanken uns bei Herrn Rüdiger Schernikau für den Artikel in der Deggendorfer Zeitung [Augabe vom 24. 5. 2019]
Wir bedanken uns bei Herrn Rüdiger Schernikau für den Artikel in der Deggendorfer Zeitung [Augabe vom 11. 5. 2019]

 

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