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Susanne Heid »RÄUME«

Susanne Heid war Gründungsmitglied beim Kunstverein Deggendorf. Sie arbeitet im »Atelier 2010« (Filmausschnitt Wolfgang Angermeir). In der Ausstellung »RÄUME« präsentiert sie ihre neuesten Werke in der GALERIE PASQUAY.


ostbayerisches magazin lichtung, April 2019/2
Wir bedanken uns bei Herrn Rüdiger Schernikau für den Bericht in der Deggendorfer Zeitung vom 28. März 2019
Wir bedanken uns bei Herrn Rüdiger Schernikau für den Bericht in der Deggendorfer Zeitung vom 18. März 2019

In Susanne Heids Bildern werden Zeichen und Symbole herausgearbeitet und miteinander in Beziehung gesetzt. Sie durchdringen und überlagern einander wechselseitig, sie erhalten ihre jeweils lineare und flächige Form, ihre rhythmische und harmonische Zuordnung. Geometrische Grundformen stehen in stimmigen Zusammenhängen mit bestimmten Gegenständen.
So gut wie alles, was der Mensch baute bis etwa zum Beginn des 20. Jahrhunderts, hat die Schönheit harmonischer Gliederung. Wir nehmen sie auf über die Linien und plastischen Tiefen, die wir sehen, aber wir ahnen nicht, dass sie sich jenseits unserer Bewusstseinsgrenze mit unseren individuellen Archetypen vereinigen. Ein Gefühl der Vertrautheit steigt auf. So erschaffen wir jedes Bauwerk, das wir betrachten, neu. Ein Vorgang, der sich angesichts von Bildern gleichfalls einstellt. Damit ist der Bogen zur Malerei geschlagen, und zwar zur abstrakten Malerei, die dieser Zeit der Individuation, der Findung der eigenen Gesetze von innen, entspricht. Eng verwandt sind die Konkrete Malerei – „concrete“ heißt im Englischen Mörtel für den Hausbau – und Kubismus, als Wort entwickelt aus Kubus: der Würfel, der Baustein.
Jetzt ist ungefähr umrissen, wo die Arbeiten Susanne Heids anzusiedeln sind. Sie „baut“ ihre Bilder. Oder: Sie lässt zu, dass sich ihre Bilder aus ihren archetypischen Vorstellungen heraus aufbauen. Formen und Farben werden ihr verfügbar und wollen zur Geburt gebracht werden. Susanne Heids Formen haben Allgemeingültigkeit und verwandeln sich unter dem Blick des Betrachters ganz individuell. Ihre bewusst gewählte, scheinbare Zweidimensionalität lässt sich ohne große Schwierigkeiten von uns allen erweitern: Wer mit den Bildern Zwiesprache aufnimmt, wird spüren, wie sich die Formen als pulsierende Schwingungen nach allen Seiten fortsetzen. So wird die Künstlerin zur Mittlerin für das Unsichtbare, Subjektive, wird zu einer, die Mut macht und Hilfestellung gibt für jene, die sich gleich ihr auf den schweren Weg machen wollen zu ihrem Selbst. Künstlern wie Susanne Heid ist es gegeben, eine im Alltäglichen verdeckte und zurückgedrängte Bildlichkeit zu einer eigenen, anderen durchaus verständlichen Ausdruckssprache zu erheben.
 Peter Glotz , kultur spektrum


90 x 70 cm
100 x 80 cm100 x 80 cm 120 x 100 cm 100 x 80 cm
100 x 80 cm100 x 80 cm
100 x 80 cm100 x 80 cm 100 x 80 cm
80 x 60 cm
80 x 60 cm80 x 60 cm 80 x 60 cm
50 x 40 cm50 x 40 cm 50 x 40 cm
90 x 70 cm90 x 70 cm

 

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Galerist: Johannes M. L. Pasquay, Hofwies 1, 94560 Wolfstein / Offenberg, Telefon: +4 9(0)9906 9432402, E-Mail: johannes.pasquay(at)pasquay.net